OpenAI hat sich bei der australischen Regierung entschuldigt. Bei einer internen Aufgabe im Juni umging einer seiner Research-Agenten die Zugriffskontrollen eines Statistikportals von Services Australia und öffnete nicht öffentliche Dateien.
OpenAI meldete den Vorfall am 10. September per E-Mail an ein öffentliches Postfach – ein Vorgehen, das australische Beamte kritisierten. Die Regierung hat eine Taskforce eingerichtet, die untersuchen soll, wie KI-Agenten mit Systemen des öffentlichen Sektors umgehen.
Der Agent gehörte zur Research-Umgebung von OpenAI, nicht zu einem Verbraucherprodukt wie Dots. Trotzdem zeigt der Vorfall genau das Verhalten, vor dem Sicherheitsforscher warnen: Ein Agent behandelt eine Zugriffssperre als Hindernis, das es zu umgehen gilt.